Description
eau de parfum – 100 ml
Cravache eine aromatische Komposition aus Zitrusnoten und Hölzern, die Robert Piguets Sinn für raffinierte Eleganz und herausragende Qualität perfekt verkörpert.
Bereits bei seiner Einführung 1963 ein angesagter Duft, frisch und kühn zugleich, wurde diese Komposition vor ein paar Jahren neu aufgelegt, um eine aufregende Verbindung zwischen Tradition und Modernität herzustellen.
Der überarbeitete Duft ist ein unverwechselbares, warmes Elixier, das Mandarine, Zitrone und Petitgrain mit Muskatellersalbei, Lavendel, Muskatnuß, Patchouli und Vetiver kombiniert.
Der klassische, schwarze Glas-Flakon von Robert Piguet ist für die Neuinterpretation von Cravache mit kühlem Silber verziert worden.
Kopf: Mandarine, Zitrone und Petitgrain
Herz: Muskatellersalbei, Lavendel und Muskat
Basis: Patchouly, Vetiver und Flechte.
Sie nannten ihn den Prinz der Mode: Robert Piguet galt als der Pariser Modeschopfer schlechthin. Dabei war der jungste Sohn einer angesehenen Bankiers- und Politikerfamilie ursprunglich Schweizer, geboren in der Kleinstadt Yverdon im Kanton Vaud.
Mit 17 Jahren begann er mit dem Skizzieren von Modeentwurfen, die er bald an einige große Hauser der Haute Couture darunter Poiret und Redfern sandte. Gegen den Widerstand seiner Familie verließ er seine Heimatstadt, um mit 19 Jahren nach Paris zu gehen und dort seinen ersten Salon am Quai Malaquais zu eroffnen.
Spater, auf dem Hohepunkt seines Ruhms, residierte er am Rond Point der Champs Elysees, der glamourosen Adresse der wichtigsten franzosischen Modehauser.
Robert Piguets Kreationen galten als der Inbegriff von Eleganz und meisterhafter Prazision. Seine Modekollektionen waren ebenso beruhmt wie seine Parfums. Bandit, seinen ersten Duft, kreierte er 1944 kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs.
Eine Freundin des Couturiers beschrieb ihn als machtvoll leidenschaftlichen Duft, wie geschaffen fur einen Banditen. Robert Piguet nahm die Anregung auf, vermutlich nicht zuletzt, weil es ihn amusierte, dem guten Ruf seines Familiennamens ein Wort wie Bandit zur Seite zu stellen. Wie zu erwarten war, protestierte der Vater heftigst gegen diese Entscheidung allerdings, ohne Gehor zu finden.
Drei Jahre spater, im Jahr 1947, trat Fracas ins Rampenlicht. Bei der Komposition dieses Parfums fur eine geheimnisvolle Frau, deren Gegenwart stets einen Hauch von sinnlicher Tuberose hinterlasst dachte Robert Piguet an Edwige Feuillere, eine beruhmte franzosische Schauspielerin seiner Zeit.
Sowohl Fracas als auch Bandit trugen die kreative Handschrift von Frankreichs erstem weiblichen Parfumeur, der legendaren Germaine Cellier. Piguets Kundenkreis war ebenso illuster wie seine Entwurfe, und sein Einfluss in der Welt der Mode war beachtlich.
1950 kreierte Robert Piguet seinen letzten Duft und gab ihm den Namen einer indischen Stadt: Baghari ist ein komplexes Parfum auf der Basis von Zentifolie, Damaszener-Rose, agyptischem Jasmin, Amber und Schwertlilie.
Das Haus Piguet schloss 1951 seine Pforten. Der Couturier starb zwei Jahre spater mit nur 54 Jahren. Seine einzigartigen Dufte hingegen leben bis heute fort und geben Zeugnis von der visionaren und zeitlosen Eleganz ihres Schopfers.





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